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Spritzgegossenes PFA im Bereich von Lithium-Ionen-Batterien

05 21 26

Die Lithium-Ionen-Batterieindustrie setzt bei der Fertigung zunehmend Kunststoffbauteile ein. Bei den meisten Batterien für Kleinfahrzeuge beträgt der Kunststoffanteil heute um 50 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Einige Batterien bestehen nahezu vollständig aus Kunststoff – angefangen bei polymeren Elektrolyten bis hin zum Gehäuse. Der Hauptgrund dafür ist das deutlich geringere Gewicht von Kunststoffen im Vergleich zu Metallen. Bei Verwendung polymerer Elektrolyte trägt der Kunststoffeinsatz zudem zur Steigerung der Elektrolyteffizienz bei.


Auch handelsübliche Lithium-Ionen-Batterien enthalten zahlreiche Kunststoffteile, darunter Separatoren, Dichtringe und Gehäuseteile. Kunststoffe verfügen über gute stoßdämpfende Eigenschaften und schützen die einzelnen Batteriezellen vor Beschädigungen durch leichte Stöße. Werkstoffe wie Everflon PFA und PPSU zeichnen sich zudem durch hohe Temperaturbeständigkeit, ausgezeichnete chemische Widerstandsfähigkeit sowie elektrische Isoliereigenschaften aus und verhindern zuverlässig Kurzschlüsse sowie eine unkontrollierte Entladung.


Bei der Herstellung von Dichtringen findet ein deutlicher Wechsel von Metall zu Kunstharzen statt. Everflon-Fluorpolymere wie PFA eignen sich hervorragend für Dichtringe, da sie hitze- und chemikalienbeständig sind und sich zu dünnwandigen Teilen mit einer Wandstärke von nur 0,012 Zoll spritzgießen lassen. Der Einsatz von Kunststoffteilen senkt zudem die Herstellungskosten von Batterien und kann langfristig die meisten metallischen Bauteile in Batterien ersetzen.